Guckloch




Guten Abend Ihr Lieben!


Schon lange wollte ich bei Heidi`s Aktion "Guckloch" mitmachen.


                                                        


Die zur Zeit stattfindenden 1. Kommunion-Feste haben mich auf die Idee gebracht,
 von meiner eigenen zu erzählen. 


Gerne erinnere ich mich an meine 1. Kommunion zurück. 

Die war an Pfingsten 1978.

 Lang ist es her!

Habt Ihr Lust, mit mir in die Vergangenheit zu reisen?

Leider sind die Bilder von schlechter Qualität, da sie nicht digitalisiert bzw. nur abfotografiert sind.


Pfingstsonntag, 14. Mai 1978

9:00 Uhr 
Kommunionmesse

Die Kirchenbänke waren noch rappelvoll.


Es gab auch Kommunion-Andenken


Ein Fastentuch und ein Metall-Kreuz, welche ich heute noch habe.



Das obligatorische Bild vor dem Altar.

Die Kommunionkleider waren noch sehr kurz, Kniestrümpfe und weiße Lack-Schuhe obligatorisch. Die eigene Taufkerze wurde als Kommunionkerze genommen.




Was war wohl hier passiert, dass meine kleine Schwester (hier 4 Jahre) die Augen zugehalten bekommt? 

Leider kann ich mich nicht daran erinnern.




Am Nachmittag wurde in Oma´s Käthe Garten eine Runde gespielt!

Ich war eines der glücklichen Kinder, welches sich nicht umziehen musste,
 nur damit das weiße Kleid nicht schmutzig wurde. 

Ein Zweit-Tag-Kleid, wie damals üblich, besaß ich auch nicht. 




In den 70er Jahren war es noch üblich die Feste zu Hause zu feiern. 

Meine Eltern räumten dafür das komplette Wohnzimmer aus und verfrachteten die Couch u.s.w. in den Trockenraum. Geliehene Tische und Stühle wurden herangeschleppt, Tischdecken und Geschirr wurde gekauft oder zusammen geliehen. 

Unsere liebe Nachbarin kochte in Ihrer "eigenen" Küche das Festmahl. 
Es gab Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie am Abend kalte Platten. 



Am zweiten Tag war es üblich die Nachbarn und auch die Schulkameraden eingeladen. 

Das ganze machten meine Eltern drei mal! 
Bei Kind 4 und 5 (ich habe eine Schwester und drei Brüder) wurde in den 80er Jahren dann außerhalb im Gemeindesaal gefeiert.

Schaut Euch mal die Tapete, die Übergardinen und den Fernsehn an. 

Das war damals in!

Damals gab es auch noch ganz normale Geschenke:
Bücher, Schmuck- und Schmuckkästchen,  Pralinen, Geld und die obligatorische Uhr.


Dies ist meine offizielle Danksagung.

Etwas steif finde ich!!




Könnt Ihr Euch noch an Eure 1. Heilige Kommunion oder auch Konfirmation erinnern?


Noch mehr schöne Guckloch-Geschichten findet Ihr hier

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Monika



Kommentare

  1. Liebe Monika,
    schöne Erinnerungen die Du mit uns teilst. Ich kann mich an meine Konfirmation auch noch erinnern und von der gibt es auch so "hübsche" Fotos.
    So ähnliche Tapeten hatten wir damals auch und heute kannste die schon wieder haben....
    Danke das Du Deine Erinnerungen mit uns teilst
    Liebe Grüße
    Bettina

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  2. Was für eine entzückende Frisur Du an Deinem besonderen Tag hattest, liebe Monika!! So allerliebst schaust Du auf den Bildern aus.. lächel!! Deinem Schwesterlein wurde bestimmt der Mund zu gehalten, nicht die Augen.. grins!! Bei meinem Kleinen wäre es zumindest so.. er kann einfach nicht den Schnabel halten.. kicher!! Hab' einen charmanten Sonntag und vielen Dank für die süße Rückblende! Herzlichst, Nicole

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  3. Liebe Monika,

    das sind schöne Erinnerungen.
    Meine Kommunion war auch ein unvergessliches Fest.
    Gut, dass man Fotos hat.
    Dein Post ist wunderschön.

    Sonnige Sonntagsgrüße
    Elisabeth

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  4. Liebe Monika,
    was für ein toller Post!
    Du siehst ganz bezaubernd aus ❤ Rangeleien im Kommunionkleid... also wirklich!
    Ich glaube, es war, und es ist immer noch üblich, die Feier zu Hause zu halten. Ich kenne das in Lokalen nur, wenn die Räumlichkeiten das nicht hergeben.
    Zu Hause finde ich auch viel schöner.
    Selbst bei meinem Mann, wo es nur ein kleines Wohnzimmer gab, wurde zu Hause gefeiert und die Nachbarn kochten. Bei mir kochte die Tante meines Vaters in einer Küche, die im Keller stand. Noch heute erinnere ich mich SEHR gut daran, wie heiß der Deckel eines Bratentopfes ist, wenn er aus dem Ofen kommt. Der rutschte meiner Großtante nämlich beim Herausziehen runter und ich, ganz beflissen, wollte ihn aufheben... auuuuuuuua!!!!!
    Ich glaube, ich mache auch einen Guckloch-Kommunion-Post!
    Liebe Grüße an Dich und Deine Lieben in den Sonntag! Elke

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  5. Liebe Monika,
    oh ja, ich erinnere mich...an die Tapeten, die senfgelben Vorhänge und den Fernseher. Der stand bei uns allerdings in der Schrankwand.
    An meine Konfirmation kann ich mich auch noch gut erinnern.
    Mittagessen gab es im Restaurant, Kaffee und Kuchen und Abendessen dann zu Hause im Wohnzimmer mit allen Freunden, Bekannten, Nachbarn und Verwandten. Ich weiß gar nicht, wo die damals alle gesessen haben...
    Das war 1982...
    Aber schön war es.
    Dir danke fürs Zeigen und liebe Grüße
    Nicole

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  6. Liebe Monika!
    Die gleichen Übergardinen hingen in der Zeit bei uns auch und die Konfirmationen von meinen Geschwistern und mir liefen genauso ab. Bei mir (ich bin das Nesthäkchen) wurde allerdings schon in der Gaststätte Mittag gegessen. Bei der Kommunion unserer Tochter wurde auch das Wohnzimmer leer geräumt um alle Gäste an die Kaffeetafel zu bekommen. Ich finde es schön solche Feiern zuhause zu feiern. Zumindest den Nachmittag und Abend. Kochen möchte ich nicht für soviele Leute.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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  7. Hallo Monika,
    Dein Bericht und die Fotos haben mir ein Schmunzeln aufs Gesicht und schöne Erinnerungen (zurück)gebracht.
    Mein Kränzchen sah fast so aus wie Deines, was war ich stolz darauf!
    Mein Kleid wurde aus dem sehr weiten Rock des Hochzeitskleides meiner Mutter genäht, dazu habe ich dann noch einen Mantel bekommen. Das hat alles meine Oma angefertigt.
    Ich habe das Kleid auch anbehalten, leider durfte ich aber nicht zum Spielen raus. :o(
    Meine Mutter kannte mich, es wäre bestimmt nicht unbeschadet geblieben.
    Wir haben auch zu Hause gefeiert, ein Kinderzimmer wurde ausgräumt und eine Freundin meiner Mutter und die Töchter unseres Vermieters haben gekocht und Torten gezaubert.
    Und das mit dem zu Hause feiern haben wir bei unseren Töchtern beibehalten. So konnten die Kinder sich zurückziehen und wir Erwachsenen waren unter uns.
    Toll, dass Du an dieser Aktion teilnimmst.
    Liebe Grüße
    Gudrun

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  8. Hallo Monika,
    leider habe ich erst jetzt deinen Beitrag entdeckt, bitte gieb mir doch nächstes Mal (ich hoffe doch sehr, du hast wieder einmal einen Beitrag für´s Guckloch) einen Hinweis dazu in die Kommentarfunktion, damit ich dich früher verlinken kann!
    Auch an meiner Konfirmation wurde die Stube ausgeräumt, das war eine größere Aktion, ich kann mich noch gut daran erinnern! Nur leider habe ich keine Fotos von den Feierlichkeiten, schade. Ein schönes und bestimmt auch braves Kommunionkind bist du gewesen! Nur zu gerne wüsste ich jetzt auch den Grund warum sich deine Schwester erschrocken den Mund zuhielt, sie hat nämlich sehr wohl gesehen, was sie nicht hätte sehen sollen!
    Sehr bewundernswert finde ich die Tapete mit dem Vorhang und dem alten Fernseher-Modell, haha - ich glaube ich besitze auch noch ein Foto von ähnlich aussehendem Gerät. Vielen Dank für den tollen Guckloch-Beitrag!
    LG Heidi

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  9. Liebe Monika,

    ach wie süß, danke für die Bilder, das erinnert auch gleich an die eigene Kommunion, wir waren damals schon alle schick mit unserem ersten Brautkleidchen für die kleinen Damen ;o))

    Ich wünsch dir einen schönen Start in die neue Woche

    Ganz liebe Grüßle Mela

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  10. Liebe Monika,
    das sind schöne Erinnerungen. Ich hatte weder Kommunion noch Konfirmation, bei uns hier im Osten war es ja die Jugendweihe. Und bei allem politischen Hintergrund, der da gerne reingeredet wird, stand für uns Jugendliche einfach der Tag im Vordergrund. Wir waren endlich "erwachsen"! Wir feierten auch zu hause, das Wohnzimmer (in einer Plattenbauwohnung) war bis auf die Schrankwand ausgeräumt und mit Tischen und Stühlen voll. In der Küche war das Kuchen- und am Abend das warme und kalte Buffett aufgebaut. Ich weiß noch das es ein Nachbar, ein Koch, hergerichtet hat und es war toll. Aber die Krönung war am Abend das gemeinsame Rumziehen von einem zum nächsten, bis fast die ganze Klasse komplett war und dann haben wir irgendwo noch zusammen gefeiert. Und natürlich die Geschenke: Geld, Handtücher etc...*seufz*
    Liebe Grüße
    Karina

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  11. Das sind tolle Erinnerungen. Früher wurden auch bei uns alle Familienfeste zu Hause gefeiert, trotz großer Verwandschaft. Da wurde noch ganz viel Aufwand getrieben. Ich fand es viel gemütlicher als im Lokal oder anderswo. Genau die gleiche Tapete prangte bei meiner Oma im Wohnzimmer *lach*. Die war sogar mega-in *kicher*
    Liebe Grüße
    Gusta

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